Mitte Februar 2015 erreichte uns eine Nachricht aus der Ukraine. Verzweifelte Eltern, Mariana und Ihor Trehub baten Prinzessin von Sachsen-Altenburg um Hilfe. Konkret ging es um die Unterstützung der Behandlung / Knochenmarktransplantation ihres sechsjährigen Sohnes. Nasar Trehub lebt in Lwiw, in der Ukraine. Vor drei Jahren war der Junge das erste Mal an einer schweren Form der Leukämie erkrankt. Die Krankheit konnte damals mit Hilfe von Chemotherapie behandelt werden und der Junge galt als gesund. Im Januar dieses Jahres kam die Erkrankung mit einer großen Wucht zurück. Seitdem wird das Kind in einer Westukrainischen Kinderklinik behandelt. Nasar benötigt dringend eine Knochenmarktransplantation. In der Ukraine ist diese Operation nicht möglich. Laut Familie des Jungen wäre diese Behandlung in dem St. Anna Kinderhospital in Wien möglich. Die Familie nahm bereits den Kontakt mit der Klinik auf. Die Klinik kann allerdings erst dann eine konkretere Einladung aussprechen, wenn die Eltern die Operation bezahlen können. Die Familie hat noch einen weiteren Sohn, 10 Jahre alt, der gelähmt und in jeder Hinsicht auf die Pflege der Eltern angewiesen ist. Die Eltern des Jungen versuchen alles, um das Leben von Nasar zu retten und sind für jede noch so kleine Hilfe dankbar.

Uns lag es sehr am Herzen dem kleinen Bub zu helfen. Deshalb startete der gemeinnützige Verein Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg e.V. einen Hilfeaufruf und hat für Hilfe für Nasar ein Konto eingerichtet.

Commerzbank AG

Konto-Nr.: 0090 9099 01

IBAN: DE08 6008 0000 0090 9099 01

BIC: DRESDEFF600

Kennwort (unbedingt angeben): Hilfe für Nasar

Nun haben sich die Ereignisse überschlagen. Nachdem in den letzten Wochen mehrere Personen und Stiftungen von uns um Hilfe gebeten wurden, erhielt Prinzessin Maria am 1.März 2015 die erfreuliche Nachricht von den Eltern des Kindes und ein Schreiben des St. Anna Kinderhospitals in Wien, aus dem hervorging, dass die Transplantation und die unmittelbaren Behandlungskosten gesichert sind. Laut des Telefonates mit der Leitung der Klinik am 2.3.2015 werden die Behandlungskosten, wenn alles planmäßig verläuft, ca. 200.000 Euro betragen, davon werden 140.000 Euro durch eine ukrainische Privatstiftung beglichen, die dieses Geld direkt an die behandelnde Klinik überweist. Die Eltern überweisen der Klinik vorerst 60.000 Euro und verpflichten sich alle anfallenden Folgekosten, wie Unterbringung, Visa, Anreisekosten, externe Apothekenkosten und Folgebehandlungen sowie Untersuchungen usw. zu übernehmen. Je nachdem, wie die Operation verläuft, können sich die Behandlungskosten, laut Klinikverwaltung bis auf 280.000 Euro belaufen. Diese Kosten berücksichtigen jedoch nicht die Nachfolgeuntersuchungen / Behandlung usw.

Um die Folgekosten abzusichern, bittet die Familie Trehub um weitere Spenden. Für unseren Verein ist das Projekt allerdings abgeschlossen, da das Ziel des Projektes erreicht wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützer. Sämtliche Spenden, die auf unser Konto eingehen, werden der Familie Trehub für die Behandlung von Nasar zur Verfügung gestellt.