Sarah Krause ist zwölf Jahre alt. Sie wohnt in einer Wohngruppe der Stiftung Tragwerk in Kirchheim unter Teck. Im Rahmen eines Seminars für Stil und Etikette lernte sie Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg kennen und hat ihr von ihrem senlichen Herzenswunsch erzählt. Sarah wünschte sich seit langem einmal den Europapark zu besuchen, am liebsten zu der Halloween-Zeit. Natürlich hat unser Verein ihren Herzenswunsch erfüllt. Am  26. und 27.Oktober 2012 verbrachte Sarah gemeinsam mit Ihren Eltern und den beiden jungeren Geschwistern eine wunderbare Zeit mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Europapark. Gerti Gollor und Maria von Sachsen-Altenburg ließen keine Fragen offen, kein Detail blieb unberücksichtigt. Sogar an eine Geburtstagstorte wurde gedacht.

In ihrem Brief berichtet nun Sarah von ihren Erlebnissen im Europapark:

“Sehr geehrte Prinzessin von Sachsen-Altenburg,

der Europapark war voll großartig! Am ersten Tag sind wir kreuz und quer durch den Europapark gelaufen. Es war wenig los, und deswegen konnten wir fast alles ausprobieren. Ich bin alle großen Achterbahnen gefahren und die Silver Star hat mir am besten gefallen, mit 120km/h ging es voran.

Das Hotelzimmer war fantastisch schön. Meinen Geschwistern hat das Schrankbett sehr gefallen.Und ich hatte mein Sofabett für mich ganz allein. Am zweiten Tag war leider etwas kühler, es hat geregnet und geschneit.Der Vormittag war aber einfach toll.Die Überaschungsgeburtstagsfeier mit der leckeren Torte war großartig, vielen Dank. Im ganzen war es trotz der Kälte auch am zweiten Tag einfach nur fantastisch.

Hier sind noch ein paar Infos:

Silver Star: Ich war ganz alleine und bin eigentlich voll der Angsthase, aber ich bin eingestiegen. Mit Zittern in den Beinen ging es in die Höhe und mit 120km/h hinunter. Ein Schrei musste raus und die Arme weg vom Sitz – der Moment ist unvergesslich. Einfach geil. Als ich ausstieg, hatte ich Wackelpuddingbeine und meine Augen tränten. Aber das war es wert.
Blue Fire: Nach der Silver Star dachte ich, sie wäre nicht so schlimm. Vielleicht ein paar Loopings und Schrauben, aber das ist doch nicht schlimm. Selbstbewusst stellte ich mich bei Singel Rider an. Als ich saß, ging es langsam los. Dann ein unerträglicher Lärm, ich hielt mir die Ohren zu und merkte nicht, dass der Wagen angehalten hatte. Plötzlich schoss der Wagen los. Die Loopings waren ein Klacks aber die Schrauben, die waren hart. Danach habe ich trotzdem nur gelacht, vor Freude.
Wodan:  Wieder Singel Rider und nach 5 Minuten mit einem kleinen Mädchen im Wagen. Eine gemütlich schnelle Fahrt.
Euro Sat:

 

Gemütlich und gruselig. Ich hoffe, das reicht. Die anderen Achterbahnen sind ein  bisschen unbedeutent für mich.

Vielen vielen Dank für alles.

Viele Grüße von Sarah Krause”